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Herausforderung Energiewende

Bei der Energiewende konzentriert sich die Politik hierzulande vor allem auf den Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen. Die Bereiche Industrie, Verkehr und Gebäude sollen langfristig ihren Energiebedarf weitgehend mit Ökostrom decken. Wie groß diese Herausforderung ist, wird mit einem Blick auf den Anteil erneuerbaren Stroms am heutigen Energieverbrauch klar: Er liegt gerade einmal bei acht Prozent. Der erforderliche Ausbau der Stromerzeugungskapazitäten wird also nicht nur einige Zeit in Anspruch nehmen, sondern auch für erhebliche Kosten sorgen. Für den Verbraucher könnte der Klimaschutz damit zunehmend zu einer finanziellen Belastung werden. Bereits jetzt halten 70 Prozent der Hauseigentümer massive staatliche Hilfe für notwendig, um die Klimaziele einzuhalten. Denn die Möglichkeiten, die bewährte, akzeptierte und bezahlbare Technologien gerade bei der Wärmeversorgung von Gebäuden bieten, werden in den meisten Zukunftsszenarien völlig unterschätzt. Zu diesen Technologien zählen beispielsweise Brennwertheizungen.

Foto: IWO

Mehr Effizienz mit Brennwerttechnik

Öl-Brennwertheizungen zeichnen sich durch eine fast 100-prozentige Effizienz aus und sorgen im Modernisierungsfall für eine schnelle Treibhausgasminderung von bis zu 30 Prozent. Sie haben einen großen Anteil daran, dass der Heizölverbrauch in Deutschland in den vergangenen zwanzig Jahren bei nahezu konstanter Anzahl an Ölheizungen bereits um mehr als die Hälfte gesunken ist. Verbraucher schätzen bei der Heizungsmodernisierung mit effizienter Brennwerttechnik insbesondere das günstige Kosten-Nutzen-Verhältnis.

 

20 Millionen, also rund ein Viertel aller Menschen in Deutschland, vor allem in ländlichen Räumen, nutzt heute Heizöl zur Wärmeversorgung – gerade auch dort, wo leitungsgebundene Energieträger nicht zur Verfügung stehen. Und rund 94 Prozent aller in 2016 verkauften Ölheizungen sind hocheffiziente Brennwertgeräte. Eine Heizungsmodernisierung mit Öl-Brennwerttechnik ermöglicht also Millionen Menschen einen schnellen und bezahlbaren Einstieg in die Energiewende. Daher sollte die Förderung effizienter Brennwerttechnik weiter beibehalten werden.

Foto: IWO

Partner: erneuerbare Energien

Hybride Heizsysteme, die verschiedene Wärmequellen nutzen und erneuerbare Energien einkoppeln, sind ein großes Zukunftsthema. Die Ölheizung ist als Basis bestens geeignet, da sie leitungsunabhängig und zuverlässig die Wärmeversorgung übernimmt, wenn Sonne, Wind und Co. nicht ausreichend Energie liefern können. Solche Hybridheizungen können einen großen und vergleichsweise kostengünstigen Beitrag zur Energiewende leisten.

 

Hybridsysteme auf Heizölbasis eignen sich insbesondere auch für gut gedämmte Gebäude mit niedrigem Energiebedarf. Denn dank des Heizöls, das sich einfach, sicher und langfristig im eigenen Tank bevorraten lässt, kann auf eine kostspielige Infrastruktur wie Gasleitungen oder Wärmenetze verzichtet werden.

 

Mehr als die Hälfte der deutschen Ölheizer nutzt zusätzlich erneuerbare Energien zur Wärmeversorgung. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag von IWO. Wie weitere Untersuchungen zeigen, werden insbesondere Holzkaminöfen sowie thermische Solaranlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung eingesetzt. Allein knapp eine Million Ölheizungen werden gemeinsam mit einer Solarthermieanlage betrieben.

Grafik: IWO

Heizen mit Ökostrom

Künftig könnten Hybrid-Heizsysteme dank Power-to-Heat auch überschüssigen Ökostrom in die Wärmeversorgung einbinden. Die Idee dabei: Stromerzeugungspotenziale, die wirtschaftlich oder technisch nicht sinnvoll nutzbar sind, werden mittels elektrischer Heizeinrichtungen in Wärme umgewandelt. Da heute bereits an sehr windigen Tagen regional mehr Strom produziert wird, als das Netz zu transportieren vermag, müssen immer wieder erneuerbare Stromerzeuger „abgeregelt“ werden. Der nicht produzierte Strom sorgt dennoch für Kosten in dreistelliger Millionenhöhe, die über die Netzentgelte von den Verbrauchern gezahlt werden müssen.

Durch die gezielte Aktivierung von Power-to-Heat könnte laut IWO das erneuerbare Stromerzeugungspotenzial besser genutzt werden. Denn anders als reine Elektroheizungen, wie etwa monovalente Strom-Wärmepumpen, benötigen Power-to-Heat-fähige Ölheizungen dabei keine zusätzlichen, teuren Reservekraftwerkskapazitäten.

Für mehr Informationen:
www.zukunftsheizen.de/PtH

Neue flüssige Energieträger

Um die Vorteile eines flüssigen Energieträgers langfristig nutzen zu können, wird, zusätzlich zum bereits erhältlichen Bio-Heizöl, an weiteren Innovationen gearbeitet. Neben der Nutzung von erneuerbarem Wasserstoff im Raffinerieprozess werden derzeit viele verschiedene Ansätze zur Entwicklung neuer Brennstoffe verfolgt: Von A wie Algennutzung bis X wie X-to-Liquids (XtL), worunter die Herstellung synthetischer flüssiger Kohlenwasserstoffe aus den unterschiedlichsten Kohlenstoffquellen, zum Beispiel aus Rest- und Abfallstoffen, verstanden wird. Dadurch werden die Vorteile flüssiger, speicherbarer Brennstoffe zukünftig treibhausgasreduziert  nutzbar sein.  Öl-Brennwertheizungen haben langfristig sogar eine klimaneutrale Perspektive.

 

Weitere Infos:

https://www.zukunftsheizen.de/oel-weiter-denken.html

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